Alte Bürstenfabrik Oberentfelden 

 


Initiative des Kantons

Im Jahr 2008 hat der Kanton den Wettbewerb «Wohnstandort Aargau» ausgeschrieben, mit dem er auf fünf «schwierigen Arealen» nach innovativen Lösungen für attraktives Wohnen suchen wollte. Oberentfelden hat sich mit seiner Bürstenfabrik angemeldet, wobei die Vorgaben der Gemeinde einerseits die Erhaltung der kreativen Szene sowie die Wahrnehmbarkeit der industriellen Geschichte waren, schliesslich steht die Bürstenfabrik für den Start der Industrialisierung in Oberentfelden. Das Siegerprojekt reagiert auf die positive Bedeutung der Übergangsnutzung und sieht vor, einen strassenseitigen Teil des industriellen Bestandes inkl. der aktuellen Nutzung zu belassen, auf dem restlichen Areal sind eine grossmassstäbliche Wohnzeile sowie ein kleinmassstäblicher EFH-Bereich vorgeschlagen. Über diesen Wettbewerb ist Oberentfelden endlich und unerwartet zu einer Revitalisierungsperspektive des Areals gekommen. Die Behörden haben nun den Impuls aufgegriffen und suchen mit drei möglichen Entwicklern nach einer Umsetzung. Parallel dazu sondiert die kreative Mieterschaft, welche sich inzwischen zu einer IG zusammengeschlossen hat, nach einer Verstetigung ihrer Präsenz über eine genossenschaftliche Lösung.