Merker Areal Baden


Urbanität stärkt Image

Für die Behörden der Stadt Baden bedeutet die realisierte Entwicklung eine wertvolle Bereicherung und Ergänzung des städtischen Lebens und Wirkens, denn die vielfältigen Zwischennutzungen etablierten sich rasch und verwandelten die ehemalige Produktionsstätte in eine kreative Denkfabrik, resp. in einen urbanen Mikrokosmos. Publikumsorientierte Nutzungen wie das «Theater am Brennpunkt» und das Kulturlokal «Merkker» zogen eine fluktuierende Öffentlichkeit an und trugen markant zur überregionalen Ausstrahlung bei. Das Objekt Merker-Areal konnte den ehemalige Produktionsbetrieb aufgrund der Entwicklung seit 1991 als zentrumsnahmen positiven Imageträger für Stadt und Agglomeration bestens ablösen.

Erfolg dank Flexibilität

Die Parallelstrategie der Eigentümerin hat sich bewährt. Die Investitionen für die erste Renovation waren rasch amortisiert. Die Zwischennutzungen im sanft renovierten Merkerhof zahlten sich finanziell aus und lieferten wichtige Einkünfte für die Zeit der Planung. Der Erfolg des im zweiten Anlauf gefundenen Konzeptes mit Verstetigung der Zwischennutzung des Merker-Areals ist geprägt von der kontinuierlichen und engagierten Kooperation zwischen Grundeigentümerin und Standortgemeinde, sowie durch eine grosse Bereitschaft zu Flexibilität bei allen Beteiligten. Auffallendes Merkmal dieser Umnutzung ist, dass nicht nur die Bausubstanz erhalten blieb, sondern auch die Nutzungen. Dennoch ist die Rentabilität gegeben. Auch die Nutzer/innen selbst konnten sich über die Zeit in ihrer Professionalität entwickeln und sind so in der Lage, die neuen, leicht höheren, aber harmonisierten Mietkosten zu tragen (140-180 statt 50-200 CHF/m2/J.).

 




Internet:
Umnutzung Merkerhof